Wissenschaft und Forschung, also das Erschließen kausaler Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten in Technik, Medizin, Gesellschaft und Geschichte sowie die systematische Bearbeitung von Problemstellungen, sind für die Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen unverzichtbar. Dies betrifft neben dem Design von Funktionsmaterialien für die Energiewende auf atomarer Skala ebenso das Verständnis von Prozessen auf molekularer Ebene, welche zur Entwicklung medizinischer Therapien für die Bekämpfung von Krankheiten befähigen. Auf makroskopischer Skala zählt der nachhaltige Umgang mit Materialressourcen zur Sicherung ihrer langfristigen Verfügbarkeit für die stete Erweiterung der menschlichen Infrastruktur dazu. Zugleich ist eine Analyse von Chancen und Risiken, die mit der modernen kapitalistischen Gesellschaft und Ökonomie einhergehen, insbesondere hinsichtlich der Erwartungshorizonte für zukünftiges Wirtschaftswachstum und Entwicklung, einzubeziehen. Erst das gegenseitige Interesse, das Zusammenfinden und die Vernetzung unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen können Synergien hervorrufen, welche dann zu Lösungen gesellschaftlicher Herausforderungen weiterentwickelbar werden.

Programm:

Vorträge:

  • 11:35 – 11:55 Uhr Tilmann Leisegang (Freiberg): Materialforschung im Kontext der Energiewende: Die Batterie von morgen
  • 12:25 – 12:45 Uhr Regine Ortlepp (Dresden): Nachhaltigkeit im Bauwesen: Gebäude im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Resilienz
  • 12:50 – 13:10 Philipp R. Rössner (Leipzig): Makrostrukturen und individuelle Akteure - Die Geschichte und Zukunft des modernen Kapitalismus

Interessierte Zuhörer sind herzlich willkommen!

Teaserbild einer Veranstaltung
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