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Buchpräsentation: Die Inschriften der Stadt Halle an der Saale

 

Die Inschriften der Stadt Halle an der Saale (Die Deutschen Inschriften, Band 85, Leipziger Reihe 4. Band)

gesammelt und bearbeitet von Franz Jäger.
2012. 634 Seiten, 90 Tafeln mit 266 s/w- Abb., 2 Karten, Leinen mit Schutzumschlag,
EUR 110,– (978-3-89500-922-8)

Zur Bandpräsentation und zu einem anschließenden Empfang laden ein:

Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer
Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

PD Dr. Holger Zaunstöck
1. Vorsitzender des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V.

Prof. Dr. Hans Ulrich Schmid
Vorsitzender der Inschriftenkommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Ursula Reichert
Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden

 

Einladung


Der Band präsentiert in 530 Katalogartikeln und einem Anhang die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen, sowohl original erhaltenen als auch abschriftlich überlieferten Inschriften aus dem heutigen Stadtgebiet von Halle. Erfaßt sind alle Inschriften vom hohen Mittelalter bis zum Jahr 1650. Zu den ältesten, vor allem auf Glocken überlieferten treten seit dem späten 14. Jh. Inschriften hinzu, die Bauarbeiten an den Stiften und Klöstern sowie an städtischen Bauwerken, insbesondere an der Stadtbefestigung dokumentieren. Die Stadtherrschaft der Erzbischöfe von Magdeburg schlug sich kaum in der epigraphischen Überlieferung nieder, bis sich im Jahr 1503 in der neuerbauten Moritzburg eine ständige Hofhaltung etablierte. Inschriften aus dem Umfeld des Erzbischofs von Magdeburg und Mainz, Kardinal Albrecht von Brandenburg, der von 1514 bis 1541 in Halle residierte, belegen für das Neue Stift, den heutigen Dom, und die erzbischöfliche Burg Giebichenstein eine rege Bau- und Stiftungstätigkeit. Seit der Mitte des 16. Jh. sind viele der Inschriften durch Reformation und Konfessionalisierung geprägt und lassen schwelende Religionskonflikte aufscheinen. Herausragende epigraphische Denkmale der in Halle 1541 durchgeführten Reformation sind die Inschriften an den von 1549 bis 1554 erbauten Emporen der Marktkirche und an den 1557 begonnenen Arkaden des Stadtgottesackers. Den Schwerpunkt des Inschriftenkatalogs bildet der zum größten Teil kopial überlieferte Bestand an frühneuzeitlichen Grabinschriften. Sie dienen dem Gedenken der städtischen und höfischen Eliten und veranschaulichen deren familiäre und ständische Einbindung. Die Grabmäler für Hofbedienstete sind die wichtigsten Denkmale der Hofhaltung der lutherischen Administratoren des Erzstifts Magdeburg aus dem Hause Brandenburg, die bis 1625 in Halle residierten.
Der Band kann im Rahmen der Präsentation von den Mitgliedern lokaler Geschichts- und Denkmalsvereine zum Sonderpreis von EUR 88,– erworben werden.

 

Pressemeldung

Literaturhinweise:

Hans Fuhrmann, „Eine düstere und blutige Geschichte. Zur ältesten nur abschriftlich überlieferten Inschrift des Halberstädter Doms”, in Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Heft 4 (2010),
www.denkstroeme.de/heft-4/s_133-142_fuhrmann

Hans Fuhrmann, „Die Inschriften des Doms zu Halberstadt (Die Deutschen Inschriften, Band 75, Leipziger Reihe 3. Bd.)”, in Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Heft 3 (2009),
www.denkstroeme.de/heft-3/s_161-165_fuhrmann

Termine
Holzbasierte Bioökonomie - Treiber innovativer Technologien 07.12.2016 10:00 - 16:00 — Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
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Forum "Offenes Land - offene Fragen" 08.02.2017 18:00 - 20:00 — Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig