Richtlinien für die Herausgeber von Sammelwerken

 

1. Die Vorlage der zum Sammelwerk gehörenden einzelnen Manuskripte sowie die dafür notwendige Korrespondenz sind Sache des Herausgebers.

2. Der Herausgeber versichert der Akademie, stellvertretend für alle Autoren von Beiträgen, dass alle Teile des Manuskripts von Rechten Dritter frei sind bzw. dass von Dritten die erforderlichen Genehmigungen zur Weiterverwertung ihrer Rechte eingeholt wurden. Dem Herausgeber wird empfohlen, sich im Zweifelsfalle gegenüber seinen Autoren schriftlich rückzuversichern.

3. Der Herausgeber liest alle Manuskripte und trägt dafür Sorge, dass sie den „Technischen Anforderungen der SAW an Manuskripte" entsprechen.

4. Inhaltliche Probleme sind vom Herausgeber mit dem jeweiligen Autor zu klären, sich daraus eventuell ergebende Umformulierungen sind im betreffenden Text vor Übergabe des Manuskripts an die Akademie einzuarbeiten.

5. Das Gesamtmanuskript ist nur vollständig mit allen Teilbeiträgen einschließlich deren Beilagen, den nötigen Ergänzungstexten wie Vorwort, Einleitung usw. sowie mit einem Inhaltsverzeichnis, aus dem außer der Reihenfolge auch die gewünschte Gliederung der Teiltexte hervorgeht, einzureichen.

6. Für Register aller Art ist der Herausgeber verantwortlich. Das entsprechende Registermanuskript ist spätestens mit dem Rücklauf der Fahne bzw. des Erstumbruchs einzureichen; die Auflösung der Seitenzahlblockaden nimmt der Herausgeber mit der Korrektur des endgültigen Umbruchs vor.

7. Wünscht der Herausgeber bandübergreifende Vereinheitlichungen (z.B. einheitliche Verwendung von Abkürzungen; identische bibliographische Gliederung in allen Literaturverzeichnissen), muss er dafür selbst Sorge tragen und die eventuell dazu nötigen Umschriften der Teilmanuskripte vor Übergabe des Gesamtmanuskripts an die Akademie vornehmen.

8. Überzieht ein Beiträger Termine für die Rücklieferung von Korrekturen, für die Imprimatur-Erklärung seines Beitrags usw., ist er vom Herausgeber unverzüglich zu mahnen, das Verlangte innerhalb kürzester Frist (im Allgemeinen im Interesse der zügigen Drucklegung innerhalb von 10 Tagen nachzureichen. Andernfalls wird die Nichtrücksendung der Korrektur als Einverständniserklärung zur Imprimatur gewertet.

9. Der Herausgeber erteilt mit seiner Unterschrift die Druckfreigabe-Erklärung (Imprimatur) für den gesamten Band.


Diese Richtlinien treten ab 8. Januar 2010 in Kraft. Sie finden Anwendung auch auf die Sammelwerke, die zu diesem Zeitpunkt bereits im Entstehen sind.

Leipzig, den 2. Februar 2010

Denkströme

Denkströme IconDas Open Access (Online-)Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften:

www.denkstroeme.de

Diffusion Fundamentals

Diffusion Fundamentals IconInterdisziplinäres Online Journal für Diffusionstheorie in Kooperation mit der Universität Leipzig:
diffusion.uni-leipzig.de

Termine
Öffentliche Herbstsitzung 2019 13.12.2019 16:00 - 18:00 — GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Großer Vortragssaal, Johannispl. 5-11, 04103 Leipzig
Internationale Konferenz: Insular-kontinentale Wechselbeziehungen in der volkssprachigen Überlieferung des Frühmittelalters und ihre lexikographische Erschließung 16.02.2020 - 18.02.2020 — Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Leipzig liest: „Make Law Not War“ – Der jüdische Jurist Benjamin B. Ferencz 12.03.2020 20:00 - 21:30 — Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig