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Neuerscheinung: Sächsisch-magdeburgisches Recht in Ungarn und Rumänien

Viele Jahrhunderte lang prägten der Sachsenspiegel und das Magdeburger Recht die Rechtskulturen Mittel- und Osteuropas. Erstmals wird in diesem Buch umfassend der Transfer dieses Rechts in den Donau- und Karpatenraum zusammen mit den mittelalterlichen Stadtrechtsverbindungen und dem Landesausbau untersucht. Aus dieser rechtshistorischen Perspektive wird deutlich, wie vielfältig die historischen Landschaften Ungarns und Rumäniens durch das sächsisch-magdeburgische Recht beeinflusst waren. Mit einem Forschungsüberblick knüpft die Untersuchung auch an die neueste Zeit an.

Die Reihe versammelt vornehmlich die Arbeitsergebnisse des Akademievorhabens Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas. Neben diesen handbuchartigen Publikationen zu den Untersuchungsgebieten (u.a. Polen, Ungarn/Rumänien, Tschechien/Slowakei, Baltikum,  Ukraine, Weißrussland) finden hier Studien zu Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Transfer sächsisch-magdeburgischen Rechts in Ostmitteleuropa ihren Platz.

Termine
Kolloquium: Von Weibervögten, Aktenschwänzen und Heiligenbildern 27.01.2017 11:15 - 12:15 — Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Forum "Offenes Land - offene Fragen" 08.02.2017 18:00 - 20:00 — Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig