Seinem engagierten Einsatz ist es zu verdanken, dass die Indogermanistik in Jena auch nach der 3. Hochschulreform, die sich insbesondere für die sogenannten „kleinen Fächer“ verhängnisvoll auswirkte, fortbestand. Das diesjährige Jenaer Mai-Kolloquium befasst sich mit dem Thema Wortbildung. Als Teilgebiet der Morphologie gehört die Wortbildung zu den wichtigsten Disziplinen der linguistischen Forschung. Der von Johann Wolfgang von Goethe geprägte und ursprünglich botanische Begriff bezieht sich auf den Bau und die Struktur von Wörtern. Er wurde bereits 1860 vom Jenaer Indogermanisten August Schleicher in die vergleichende Sprachwissenschaft übernommen und ist seither fester Bestandteil der Linguistik. Das traditionelle Jenaer Mai-Kolloquium wendet sich nicht nur an Fachwissenschaftler, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit.



Programm



Teaserbild einer Veranstaltung
Haus auf der Mauer, Foto: Uni Jena