Im Rahmen der internen Reflexion anlässlich der Halbzeitbilanz des Projekts DIKUSA kam der Gedanke auf, sich detaillierter mit dem Thema von Biases in Forschungsdaten zu befassen – allgemein und in Bezug auf das Projekt, Biases können z. B. eine Rolle spielen bei der Auswahl von Forschungsthemen, Quellen, Entitäten; sowie der nochmaligen Auswahl für Beispiele in Visualisierungen, Publikationen etc. – und zu fragen, wie diese reflektiert und thematisiert werden können.

Anmeldung

Um Anmeldung wird gebeten unter kompetenzwerkd@saw-leipzig.de.

Ziele und Inhalte

Der Workshop soll dazu dienen, in das Thema einzuführen und Bewusstsein für solche Biases zu schaffen. Außerdem werden die DIKUSA-Teilprojekte Strategien entwickeln, wie im Team mit den Biases umgegangen werden soll – gerade im Hinblick auf Publikationen und Visualisierungen, die zum Projektende erstellt werden. Interessierte anderer Projekte können ebenfalls Beispiele aus ihrer Forschung in der Diskussion beisteuern.

Weitere Aspekte des Workshops betreffen:
- Umgang mit sensiblen Informationen und Quellen („Altmaterial“, „Giftschrank“, koloniale und weitere Unrechtskontexte)
- die CARE-Prinzipien
- Aspekte von Open Science/Open Access (vs. Closed Access) und Vorgaben von Fördergebern
- Thematisierung und Modellierung von Unsicherheiten

Den Mitarbeitenden der DIKUSA-Teilprojekte wird vorab ein Fragenkatalog für den Workshop zugehen, der dann im Workshop besprochen wird. Als Expertin konnten wir die Europäische Ethnologin Dr. Sabine Imeri vom Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie an der UB der HU Berlin gewinnen.

PROGRAMM

12:00 Uhr Treff an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, informelles gemeinsames Mittagessen auf eigene Kosten, danach:
1. Begrüßung und Einführung in das Workshopthema
2. Impuls: Allgemeine Einführung zu Biases in der Forschung und in Forschungsdaten durch Dr. Sabine Imeri
(ca. 30 min, danach Diskussion)
3. Bericht der 6 DIKUSA-Teilprojekte auf Basis des Fragenkatalogs, danach Feedback
4. Diskussion zu Projekten weiterer Gäste
5. Zusammentragen der Ergebnisse und Wrap-up mit konkreten Umsetzungsmöglichkeiten für die Projekte
6. Abschlussrunde mit Perspektiven und Herausforderungen und einschlägigen Beispielen aus der Forschung


Teaserbild einer Veranstaltung