Die Linguistik ist keine Errungenschaft der Neuzeit. Schon in alten Kulturen machten sich Gelehrte über Wesen, Strukturen und Funktionieren von Sprachen Gedanken. Noch unser modernes Sprachdenken baut in Teilen auf Erkenntnissen der Klassischen Antike auf. Allein die gängige grammatische Terminologie von heute verrät es. Man denke an Begriffe wie "Tempus", "Modus" oder "Kasus". Sprachbezogene Reflexionen sind aber auch keine exklusive Angelegenheit der europäischen Antike. Deshalb kommen in vier Vorträgen neben der antiken römisch-lateinischen und griechischen Sprachwissenschaft auch der Alte Orient, das Alte Ägypten und das Alte Indien zur Sprache.

Programm

14:00 Uhr
Hans-Werner Fischer-Elfert
Ägyptisch lernen im Alten Ägypten

14:45 Uhr
Manfred Krebernik
Mehrsprachigkeit im Alten Orient

15:30 Uhr
Pause

16:00 Uhr
Roland Schuhmann
Sprachdenken im Alten Indien

16:45 Uhr
Marcus Deufert
Die Anfänge lateinischer Sprachreflexion in der frührömischen Dichtung

Im Anschluss: Diskussion