Videopodcast der Podiumsdiskussion auf dem Akademientag 2018 in Berlin

Videomitschnitt: Zerstörtes Weltkulturerbe. Reale oder virtuelle Rekonstruktion?
Foto: David Ausserhofer

Expertinnen und Experten aus den Akademien diskutierten in Vortrags- und Diskussionsrunden, wie die Digitalisierung der geisteswissenschaftlichen Forschung neue Wege eröffnet, Kulturerbe zu bewahren, zu retten und neu zugänglich zu machen.

Zum Abschluss des Akademientages fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Zerstörtes Weltkulturerbe. Reale oder virtuelle Rekonstruktion?" statt: Das kulturelle Welterbe, also die Zeugnisse menschlicher Tätigkeit der Vergangenheit, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte, unserer Identität und damit auch unserer Zukunft. Die Stätten des materiellen kulturellen Welterbes sind derzeit weltweit durch Kriege, politischen und religiösen Fanatismus, Naturkatastrophen, Klimawandel, Urbanisierung oder Tourismus bedroht. Wie können Kulturdenkmäler geschützt und bewahrt werden? Was können moderne digitale Methoden bei der Rekonstruktion zerstörter Kulturgüter leisten? Was ist zu beachten, wenn einmal zerstörte kulturelle Zeugnisse wieder rekonstruiert werden, was geht trotz oder gerade wegen der Rekonstruktion verloren? Und wer bestimmt überhaupt angesichts der Fülle des bedrohten Kulturgutes, was bewahrt werden soll?

Es diskutierten Prof. Dr. Horst Bredekamp (Kunstgeschichte an der Humboldt Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften), Dr. Susanne Krömker (Leiterin der Arbeitsgruppe "Visualisierung und Numerische Geometrie" am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg) und Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier (Denkmalpflege und Baugeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar). Moderiert wird das Gespräch Prof. Dr. Friederike Fless (Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts).

Flyer der Veranstaltung

Videoaufzeichnung der Podiumsdiskussion

(Quelle: Akademienunion)