Wissenschaft sichtbar machen, Forschung verständlich vermitteln und mit Journalistinnen und Journalisten professionell umgehen: Pressearbeit gehört für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler inzwischen zum Forschungsalltag. Gleichzeitig kann der Kontakt mit Medien verunsichern: insbesondere dann, wenn Anfragen kurzfristig eintreffen, kritische Nachfragen folgen oder aus einem Interview eine öffentliche Debatte entsteht. Wie lässt sich Wissenschaftskommunikation selbstbewusst gestalten, ohne die eigenen Grenzen und die persönliche Sicherheit aus dem Blick zu verlieren?

Der Workshop „Pressearbeit – aber sicher!“ am 7. Dezember 2026 widmet sich genau diesen Fragen. Im Mittelpunkt steht eine sichere, gesunde und gewinnbringende Kommunikation mit und in der Presse. Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits Erfahrungen mit Pressearbeit gesammelt haben oder sich gezielt auf den Kontakt mit Medien vorbereiten möchten.

Programm

10:00–10:30 Uhr Ankommen

10:30–11:00 Uhr Begrüßung und Vorstellungsrunde

11:00–13:00 Uhr Block 1: Maximilian Kreter, HAIT

  • Einführung: Wissenschaftskommunikation – Was ist das? Wer ist die Zielgruppe und wie erreiche ich sie? Ist das notwendig und sinnvoll? Welcher Kommunikationstyp bin ich?
  • Impulsvortrag 1: Andreas Kötzing (HAIT) – Erfahrungen, Regeln, Motivation: Wie vereinbare ich Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation?
  • Impulsvortrag 2: Diana Lucia Feitsch (GWZO/Uni Leipzig
  • Fragerunde: Erster Abgleich von Erwartungen, theoretischen Ansprüchen und kommunikativer Praxis
  • Medienformate: Einführung in die häufigsten Formate der externen Wissenschaftskommunikation/Pressearbeit

13:00–14:30 Uhr Mittagspause in einem Lokal vor Ort (Selbstzahlerbasis)

14:30–15:00 Uhr Fortsetzung Block 1

15:00–16:00 Uhr Block 2: Maximilian Kreter, HAIT

  • Grundlagen Sicherheit I: Umgang mit Pressevertretern – Exemplarischer Ablauf einer Presseanfrage in fünf Phasen
  • Simulation der Vorbereitung und Durchführung eines Interviews in Kleingruppen

16:00–16:30 Uhr Kaffeepause

16:30-17:30 Uhr Fortsetzung Block 2

  • Grundlagen Sicherheit II: Empowerment, Recherche und Eigenschutz – Good Practices in der Forschung
  • Abschlussrunde: Was nehmen Sie mit? Was hat gefehlt? Was würden Sie gerne im Nachgang vertiefen? Was wünschen Sie sich für den Leitfaden?
  • Fünf Gründe für Pressearbeit in und aus der Wissenschaft

17:30–18:00 Uhr Abschlussrunde

Ziel des Workshops ist es, Handlungssicherheit zu schaffen von der ersten Presseanfrage bis zum Umgang mit möglichen Folgen einer Veröffentlichung. Denn Wissenschaftskommunikation muss weder unvorbereitet noch grenzenlos sein. Wer die eigenen Ziele kennt, sich professionell vorbereitet und Risiken einschätzen kann, schafft gute Voraussetzungen, um Forschung selbstbestimmt und überzeugend in die Öffentlichkeit zu tragen.

Anmeldung

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an Prof. Dr. Franziska Naether, KompetenzwerkD@saw-leipzig.de.

Gerne können Sie uns bereits bei der Anmeldung konkrete Fragen oder Themen mitteilen, die im Workshop behandelt werden sollen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!