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Neues zu den Sachsenspiegelglossen – Akademie-Kolloquium am 28. Februar

Der Sachsenspiegel ist das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters. Aufgrund seiner zeitlichen Wirksamkeit über mehr als 600 Jahre und seiner Rezeption in Europa zwischen Barcelona und Kiew gehört er zu den ganz großen Kulturleistungen, welche der mitteldeutsche Raum hervorgebracht hat. Seine Wirkungsgeschichte ist jedoch ohne seine Verklammerung mit den beiden mittelalterlichen Universalrechten, dem römischen und kanonischen Recht, nicht vorstellbar. Die Modernisierung des Sachsenspiegeltextes durch „Glossen“ war eine entscheidende Voraussetzung für seine Geltung unter den Bedingungen gelehrter Rechtsanwendung.

 

Neuere Forschungen zum Sachsenspiegel und zu seinen Glossen

Vorträge

Prof. Dr. Heiner Lück:
Einführung in die Thematik

Prof. Dr. Dr. h.c. Rolf Lieberwirth:
Zur Genese des SAW-Projekts Monumenta Germaniae Historica – Sachsenspiegelglossen

Dr. Frank-Michael Kaufmann und Dr. Peter Neumeister
Neues aus der Werkstatt

Ellen Franke, M.A. (Wien):
Urteilsschelte – Läuterung – Appellation. Rechtsfindung in Reichsterritorien mit sächsischem Recht

Mit anschließender Diskussion.

Einladung

Termine
Kolloquium: Von Weibervögten, Aktenschwänzen und Heiligenbildern 27.01.2017 11:15 - 12:15 — Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Forum "Offenes Land - offene Fragen" 08.02.2017 18:00 - 20:00 — Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig