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Schadstoffdynamik in Einzugsgebieten

Das Vorhaben endete am 31.12.2010.

Anschrift:
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Karl-Tauchnitz-Straße 1
04107 Leipzig

Tel.: +49 341 71153-13
Fax: +49 341 71153-44
Digitales Höhenmodell
Digitales Höhenmodell der kleinräumig stark strukturierten HochwasserÜberflutungsfläche im Mündungsbereich der Weißen Elster in die Saale bei Halle (Nitsche 2007). Schwarze Punkte = Probenahmestellen

Langfristige Untersuchungen zur Schwermetallbelastung rezenter Flusssedimente in ausgewählten Einzugsgebieten erlauben es, die zeitlichen und räumlichen Veränderungen zu quantifizieren und die Gesetzmäßigkeiten des Transportes, der Sedimentation und des Austrages von Schadstoffen zu erkennen. Untersuchungen zur ereignisabhängigen Schwebstoffverfrachtung dienten der Erforschung des natürlichen Selbstreinigungspotentials von anthropogen stark überprägten Flüssen. Bilanzierungen zur Menge und Qualität der transportierten Schwebstoffe ließen Abschätzungen zum Gefährdungspotential infolge des Auftrags kontaminierter Altsedimente in die Auenbereiche des Unterlaufes der Fließgewässer zu. Die Unterscheidung diffuser und punktueller Kontaminationsquellen, die Bewertung von Verteilungskoeffizienten für partikuläre und gelöste Schadstoffanteile sowie die Abtrennung anthropogener Anteile von der natürlichen Metallführung führten zu einer differenzierten Betrachtung des Verhaltens zahlreicher Metalle im Gewässer und im Sediment. Die Arbeiten hatten eine fundierte ökologische Bewertung der Metallkontaminationen in Gewässern zum Ziel und sind gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Sedimentgeochemie der Metalle in Flussauen.

PDF-Publikationen seit 2002


Abschlussbericht


Projektgruppe:

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