Sie sind hier: Startseite Forschung Projekte Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
Navigation
 

Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Anschrift:
Hoher Weg 4
06120 Halle/Saale

Tel.: +49 345 55229-26
Fax: +49 345 55229-28

E-Mail: fuhrmann@saw-leipzig.de
Karlsteppich.jpg
Karls- oder Philosophenteppich, 2. Viertel 13. Jh., Halberstadt, Domschatz, Inv.-Nr. 520

Inschriften sind original oder abschriftlich überlieferte Texte auf unterschiedlichen Materialien wie u. a. Stein, Holz und Metall, aber auch Glas, Keramik, Textilien und Leder. Als historische Quellen ersten Ranges bieten sie eine wichtige Ergänzung zur handschriftlichen und gedruckten Überlieferung. Ihre Edition stellt reichhaltiges Material für verschiedene Wissenschaften bereit. Sie sind vor allem für die Geschichte, Kunstgeschichte, Volkskunde, Theologie und die Sprachwissenschaften unverzichtbar. Ihre Publikation bewahrt sie zugleich vor drohendem Verlust.

Die Arbeitsstelle der Sächsischen Akademie der Wissenschaften ist Teil des 1934 gegründeten deutsch-österreichischen Forschungsunternehmens „Die Deutschen Inschriften“, dessen Ergebnisse in bisher 78 Bänden vorliegen. Ihre Aufgabe ist die Edition der Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis 1650 in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. In der „Leipziger Reihe“ sind im Jahr 2005 „Die Inschriften des Landkreises Weißenfels“ erschienen, 2006 folgten „Die Inschriften des Altkreises Querfurt“ (Band 62 und 64 des Gesamtwerkes). Im Jahr 2009 ist der Band „Die Inschriften des Doms zu  Halberstadt" (Band 75) der Öffentlichkeit vorgestellt worden. In Bearbeitung befinden sich augenblicklich die „Inschriften der Stadt Halberstadt“, 2012 sind die „Inschriften der Stadt Halle“ (Band 85) erschienen; mit der Sammlung der „Inschriften der Stadt Magdeburg“ wurde begonnen. Erste Recherchen für die Edition der "Inschriften der Stadt Wittenberg" wurden vorgenommen. Ein Fotoarchiv und Inschriftenkarteien für Sachsen-Anhalt und Sachsen mit der Erfassung der gedruckt vorliegenden Inschriften werden kontinuierlich ergänzt.

Deutsche Inschriften Online: www.inschriften.net


"Gepunzt, gestickt, in Stein gehauen" – zum Projekt "Die Deutschen Inschriften"
(Auszug aus der aktuellen Informations-Broschüre der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften)

Die komplette Broschüre ist online unter www.akademienunion.de/_files/Broschueren/Wissensspeicher_fuer_die_Zukunft_d_2012.pdf erreichbar.


 

Literaturhinweise:

Hans Fuhrmann, „Eine düstere und blutige Geschichte. Zur ältesten nur abschriftlich überlieferten Inschrift des Halberstädter Doms”, in Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Heft 4 (2010),
www.denkstroeme.de/heft-4/s_133-142_fuhrmann

Hans Fuhrmann, „Die Inschriften des Doms zu Halberstadt (Die Deutschen Inschriften, Band 75, Leipziger Reihe 3. Bd.)”, in Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Heft 3 (2009),
www.denkstroeme.de/heft-3/s_161-165_fuhrmann



Projektgruppe:

Artikelaktionen