Leipziger Wissenschaftspreis
Leipzig ist eine Stadt der Wissenschaften und der Kultur mit einer reichen Forschungs-, Bildungs- und
Wissenschaftslandschaft, die in der nationalen und internationalen Wissenschaft eine gewichtige
Stimme hat. Der Leipziger Wissenschaftspreis soll dies öffentlich dokumentieren, indem er eine Arbeit
prämiert, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und Leipzigs Ruf als Stadt der Wissenschaften
festigt. Bei den eingereichten Arbeiten kann es sich um Habilitationsschriften, aber auch um
andere Arbeiten ausgewiesener Wissenschaftler handeln. Dem interdisziplinären Aspekt der Arbeiten
wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.
Der Leipziger Wissenschaftspreis wird von der Stadt Leipzig, der Universität Leipzig und der Sächsischen
Akademie der Wissenschaften zu Leipzig verliehen.
Er ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden.
Über die Verleihung des Preises entscheidet eine Jury von neun Wissenschaftlern. Die Jury arbeitet
ehrenamtlich und hat eine Amtszeit von vier Jahren.
Bisherige Preisträger des Leipziger Wissenschaftspreises:
2001: Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland des Instituts für Länderkunde Leipzig
2003: Prof. Dr. Svante Pääbo, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie
2006: Prof. Dr. Jürgen Haase, Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden
und Universität Leipzig
2009: Prof. Dr. Frank Zöllner, Universität Leipzig, Institut für Kunstgeschichte
2011: Prof. Dr. Marius Grundmann, Universität Leipzig, Institut für Experimentelle Physik II
2013: Prof. Dr. Dan Diner, Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für
jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig / Hebräische Universität Jerusalem
Der Leipziger Wissenschaftspreis 2013 wird am Freitag, 12. April 2013, um 11 Uhr im Alten Rathaus zu Leipzig verliehen.
Rückblick zur Preisverleihung 2009
Rückblick zur Preisverleihung 2011
Rückblick zur Preisverleihung 2013
