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Leipziger Wissenschaftspreis (2011)

Achtung! Die Ausschreibung ist beendet! Achtung!

Leipzig ist eine Stadt der Wissenschaften und der Kultur mit einer reichen Forschungs-, Bildungs- und Wissenschaftslandschaft, die in der nationalen und internationalen Wissenschaft eine gewichtige Stimme hat. Der Leipziger Wissenschaftspreis soll dies öffentlich dokumentieren, indem er eine Arbeit prämiert, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und Leipzigs Ruf als Stadt der Wissenschaften festigt.

Der Leipziger Wissenschaftspreis wird von der Stadt Leipzig, der Universität Leipzig und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die aus der Region Leipzig kommen oder in ihr tätig sind bzw. waren. Preiswürdig sind zudem auswärtige Arbeiten, die einen sachlichen Bezug zur Region Leipzig aufweisen.

Dem interdisziplinären Aspekt der Arbeiten wird besonderes Gewicht beigemessen.

Über die Verleihung des Preises entscheidet eine Jury von neun Wissenschaftler(inne)n. Die Juroren machen hiermit die Ausschreibung des Preises öffentlich.

Vorschläge für den Leipziger Wissenschaftspreis nimmt die Jury schriftlich entgegen. Die Vorschläge sind zu richten an:

  • Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
    – Generalsekretärin Dr. Ute Ecker –
    Karl-Tauchnitz-Str. 1
    04107 Leipzig

Dem Vorschlag ist eine ausführliche schriftliche Begründung beizufügen. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Der Leipziger Wissenschaftspreis gilt nicht der Auszeichnung von Dissertationen und Habilitationen.

Die Einreichung der zur Prämierung vorgesehenen Arbeiten muss zum 15. Dezember 2010 erfolgen.

Der Preis wird anlässlich der Öffentlichen Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig am 15. April 2011 überreicht. Der Preisträger erhält dabei Gelegenheit zu einem wissenschaftlichen Vortrag.

Der Leipziger Wissenschaftspreis ist mit einem Preisgeld von 10.000,-- € verbunden.

 

Ausschreibungstext Wissenschaftspreis 2011 als PDF

 


Preisträger 2001: für das Projekt „Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland”:
Prof. Dr. Alois Mayr, Dr. Sabine Tzschaschel, Dr. Konrad Großer, Christian Lambrecht

Preisträger 2003: Prof. Dr. Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig. Mit dem Preis werden seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Molekularen Archäologie gewürdigt sowie die enormen Impulse, die von seinen Forschungen auf die Entwicklung der Biotechnologie in der Wissenschaftsstadt Leipzig ausgehen.

Preisträger 2006
: Prof. Dr. rer. nat. habil. Jürgen Haase vom Leibniz-Institut für Festkörper und Werkstoffforschung Dresden und Universität Leipzig. Mit dem Preis werden seine bahnbrechenden Entwicklungen auf dem Gebiet der Kernmagnetischen Resonanzspektroskopie (NMR) gewürdigt. Der Preis gilt auch den enormen Impulsen, die von seinen Forschungen auf die Entwicklung der Festkörperphysik an der Universität Leipzig ausgehen und die das Ansehen der Stadt Leipzig als einer Stadt der Wissenschaften nachhaltig stärken.

Preisträger 2009
: Prof. Dr. Frank Zöllner, Universität Leipzig, Institut für Kunstgeschichte. Mit der Preisvergabe an einen der renommiertesten deutschen Kunsthistoriker werden die hervorragenden Arbeiten Professor Zöllners, vor allem über Leonardo da Vinci und Michelangelo, aber auch sein Engagement im Leipziger Kunstbetrieb gewürdigt. Der Preis – 2009 an einen Geisteswissenschaftler vergeben – prämiert eine wissenschaftliche Arbeit und Leistung, die eine öffentlich wahrnehmbare Verbindung zwischen dem Namen und der Stadt Leipzig mit den Wissenschaften in der Region oder auch zu wissenschaftlichen Ergebnissen über die Stadt und Region nachhaltig herstellt.

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