150 Jahre "Codex diplomaticus Saxoniae" – Rückblick auf die festliche Präsentation in der Sächsischen Staatskanzlei Dresden
Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V., Dresden, luden anlässlich des 150. Gründungsjubiläums des "Codex diplomaticus Saxoniae" am 7.2.2011 zur festlichen Präsentation der neu erschienenen Bände in die Sächsische Staatskanzlei in Dresden ein. Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen sprach ein Grußwort; den Festvortrag hielt Prof. Dr. Theo Kölzer, Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique.
Einen Rückblick zur Veranstaltung finden Sie auf dieser Seite.
Programm
Begrüßung und Grußwort
Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer,
Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften
zu Leipzig
Prof. Dr. Enno Bünz,
Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte
und Volkskunde e. V.
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
Präsentation der neu erschienenen Bände
Oliver Waffender, Hannover, Verlag Hahnsche Buchhandlung
Festvortrag:
»Urkundeneditionen heute?!«
Prof. Dr. Theo Kölzer, Bonn, Ehrenpräsident der Commission Internationale
de Diplomatique
Im Anschluss Empfang
Impressionen
- 7.2.2011, Festliche Präsentation des Codex diplomaticus Saxoniae in der Sächsischen Staatskanzlei; von links: Prof. Dr. Matthias Werner, Prof. Dr. Enno Bünz, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Prof. Dr. Theo Kölzer; Foto: Robert Michael
- 7.2.2011, Festliche Präsentation des Codex diplomaticus Saxoniae in der Sächsischen Staatskanzlei; Foto: Robert Michael
- 7.2.2011, Festliche Präsentation des Codex diplomaticus Saxoniae in der Sächsischen Staatskanzlei; Übergabe der Bände an den Ministerpräsidenten; von links: Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Enno Bünz, Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V., Oliver Waffender, Verlag Hahnsche Buchhandlung; Foto: Robert Michael
- 7.2.2011, Festliche Präsentation des Codex diplomaticus Saxoniae in der Sächsischen Staatskanzlei; Übergabe der Bände an den Ministerpräsidenten; von links: Markus Cottin, Dr. Susanne Baudisch, Dr. Tom Graber, Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Prof. Dr. Enno Bünz, Oliver Waffender; Foto: Robert Michael
Pressepiegel (online verfügbare Berichterstattung)
Der "Codex diplomaticus Saxoniae" wurde am 6. November 1860 durch
Beschluss des Sächsischen Landtags als Vorhaben der Sächsischen
Staatsregierung begründet. Er bildet die maßgebliche Edition der
mittelalterlichen Urkunden der Markgrafen von Meißen, Kurfürsten von
Sachsen und Landgrafen von Thüringen, der Urkunden der Städte und
geistlichen Institutionen Sachsens sowie der Papsturkunden in Sachsen.
Das breit angelegte Urkundenwerk erlebte vor dem Ersten Weltkrieg mit
dem Erscheinen zahlreicher Bände eine einzigartige Blüte, kam aber nach
1918 und erst recht nach 1945 weitestgehend zum Erliegen. Erst nach der
friedlichen Revolution und der Gründung des Freistaates Sachsen 1989/90
waren wieder günstigere Voraussetzungen gegeben. Seitdem haben sich die
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für
Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. seine Fortführung zur
gemeinsamen Aufgabe gemacht. Als erstes Ergebnis konnten vor Kurzem –
erstmals nach fast 70 Jahren – drei neue Urkunden-Bände vorgelegt
werden. Ihr Erscheinen bot den Anlass, das 150. Gründungsjubiläum
des "Codex diplomaticus Saxoniae" auch in der breiteren Öffentlichkeit
als den Wiederbeginn dieses für die sächsische, deutsche und
europäische Geschichte des Mittelalters zentralen Grundlagenwerks zu
begehen.
Pressematerial / Pressebilder / weiteres Bildmaterial auf Anfrage
